Veranstaltungen

Regelmäßig:

OFFENES CAFÉ IM SSK-SALIERRING

JEDEN DRITTEN DONNERSTAG IM MONAT

Ein Ort der Begegnung, zum Kennenlernen,
zum Ausspannen, Plaudern, Zuhören und Mitreden.

15.02.2024 / 21.03.2024 / 18.04.2024 / 16.05.2024 / 20.06.2024

Das Café öffnet ab 16:00 Uhr mit Kaffee, Tee und Kuchen und geht gegen
19:00 Uhr jeweils in eine kleine Veranstaltung über.
Von Kultur bis Politik, von unterhaltsam bis informativ wollen wir einen
unkommerziellen Ort der Begegnung schaffen.

Komm vorbei im SSK-SALIERRING 37, KÖLN

Einzeltermine:

+++ 15. Februar 2024 / 19 Uhr: Stefan Wartenberg (Leipzig) liest Gedichte und zeigt Bilder. +++

Mit seiner Raubbaufolgelyrik fasst Stefan Wartenberg Gedichte zusammen, die zwischen 2019 und 2023 entstanden und sich im weitesten Sinne mit Abbau von Rohstoffen, Bergbau und Gesteinen beschäftigen. So nehmen sie die Leser:innen mit auf einen Abenteuerspaziergang, von ostdeutschen
Abbaugebieten, über Hiddensee nach Bochum und zu weiteren Orten, an dem sich das Anthropozän abgedrückt hat. Diese Gedichte führen zum Nachdenken über Industrie, Erinnerungen und die unaufhaltsame Veränderung der Zeit.

+++ 21. März 2024 / 19 Uhr: StrategiedebatteKlimagerechtigkeitsbewegung / radikale Umweltbewegung +++

Wir steuern derzeit auf über drei Grad globale Erderwärmung zu. Die Politik antwortet mit einer grünen Transformation des Kapitalismus, also einem technologisch aufgepimpten weiter-wie-bisher. Mit dem sogenannten „Green New Deal“ soll eine neue ökonomische Dynamik entstehen, eine lange Welle ‚umweltfreundlichen‘ Wachstums – so die Erzählung. Allen ist klar, dass dies den beschleunigten Klimakollaps nicht aufhalten wird.

Wie soll eine Klimagerechtigkeitsbewegung damit umgehen? Auch weiter wie bisher? Radikaler werden? Breiter werden? Geht beides zusammen?

Spätestens seit der Zerstörung Lützeraths diskutiert die Klimagerechtigkeitsbewegung in Deutschland über neue Perspektiven, Organisierungs- und Aktionsformen. Um die Debatte zu zünden, wollen wir drei unterschiedliche Ansätze vorstellen:

Erstens, den Ansatz von „Soulèvement de la Terre“ aus Frankreich, der als eine Art breiter verankerte und konfrontativere Version von Ende Gelände gelesen werden könnte.

Ein ähnlicher Ansatz wird aktuell unter dem Namen „Disrupt“ von Ende Gelände, FFF, Zucker im Tank und anderen in Deutschland entwickelt. Es ist Teil der größeren Strategiedebatte in der Klimagerechtigkeitsbewegung.

Drittens, den Vorschlag von Autonomen und Anarchist*innen unter dem Slogan „Switch off – the system of destruction“, prominente Akteure der ökologischen Zerstörung klandestin-offensiv anzugreifen.

Auf dieser Basis möchten wir gemeinsam mit Euch neue Perspektiven radikaler Praxis entwickeln.